Josefa möchte zum umdenken bewegen

Ich komme nicht drum rum noch einmal von Schwester Josefa, der ehemaligen Klarissin, hier im Nganja-Village zu erzählen. Ihr Topthema ist die Kirche in Malawi und wie vieles in ihr zum Buisness verkommt. Neupriester lassen sich von Zuhause zur Primiz-Messe in die nahegelegene Dorfkirche fahren, Ordensleute lassen sich feiern und deren Geschenke werden in LKWs abtransportiert, die Kollekte in den Diözesankirchen dauert mittlerweile doppelt so lange, wie der Gottesdienst selbst und Christen wird gedroht keine Sakramente mehr zu empfangen, wenn sie den Zehnten der Kirche nicht bezahlen. Wer nicht all zu blind ist merkt schnell, dass da was nicht stimmt. Schwester Josefa möchte zum umdenken bewegen und konfrontiert ihre Gesprächspartner. Sie ist mutig. Sie lebt ihren Glauben untypisch und zieht, so wie sie es tut, viele Menschen an. Auf ihrem Aktionsplan steht „Bäume pflanzen und Menschen arbeit geben“. Ein Wasserbrunnen soll demnächst in Golomoti gebaut und die Region vor dem austrocknen retten.

4 Antworten auf “Josefa möchte zum umdenken bewegen”

  1. Josefa und Du habt die gleiche Denkensweise.
    Ebenso ist sie unerschrocken und unweigerlich eine starke Frau.
    Hut ab – vor Euch beiden! Trotzdem, gebt auf euch acht…..
    Du weißt, was passieren kann, wenn man zu tief gräbt!

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  2. Mutige Sr. Josefa und mutiger Missionar Bert…………wir hatten gestern einen sehr schönen Gottesdienst in St. Jakob und feierten die Verbundenheit und die Freundschaft der Pfarreien in Friedberg und in Kaphatinka :-), ihr wart uns sehr nah. Ihr Mutigen passt auf euch auf. LG

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