Wann gehts los? Bald! – Endlich.

Hallo Zusammen! Ich werde immer wieder gefragt, wann es denn endlich losgeht. Mein Plan für die Ausreise sieht so aus: Um mich mit der Situation vor Ort schon einmal vertraut zu machen und erste Verbindungen zu knüpfen, fliege ich bereits am 5. Februar 2017 nach Malawi, wo mich Pater Ildephonse und Pater Ignacio erwarten. Die erste Nacht werden wir gemeinsam im Gästehaus der Bethany-Schwestern in Lilongwe verbringen. Dort besprechen wir die nächsten Schritte und erledigen ein paar Besorgungen. Am 7. Februar 2017 brechen wir im Laufe des Tages nach MALOMO auf, wo wir die erste Zeit zur Miete leben. MALOMO liegt etwa 3 km von KAPHATIKA entfernt.  Auf unserer Station in KAPHATIKA beginnen wir unterdessen mit dem Bau eines kleinen Hauses, das uns für die erste Zeit als Niederlassung dient und von wo aus wir den Aufbau der Pallottiner-Gemeinschaft in Malawi weiter voranbringen. Laufende Projekte in Indien und Kamerun begleite ich auch weiterhin.  Am 25. März 2017 fliege ich kurz zurück nach Deutschland um dort Termine wahr zu nehmen und die Übergabe meiner Aufgabe hier in Friedberg in die Wege zu leiten. Meine Rückreise nach Malawi plane ich für Mitte Mai 2017.

Schwül, schwüler, Yaoundé  — Bonjour! – Willkommen in Kamerun

Heute wird das neue Gymnasium offiziell eingeweiht. Die Feier ist mittags auf dem Schulhof geplant. Am Morgen zieht ein Gewitter auf. Zwei Stunden gießt es in Strömen bevor es so langsam aufklart. Die Luft steht. Ich bin “durch” bevor es überhaupt losgeht. Es läuft. Beständig, ohne dass ich mich bewege. Da ich nicht weiß, wie […]

über Schwül, schwüler, Yaoundé  — Bonjour! – Willkommen in Kamerun

Wieder daheim

Ich bin wieder daheim in Friedberg. Bei meiner Ankunft am Münchener Flughafen war es gestern nicht so kalt, wie ich befürchtet habe. Mit einem T-Shirt leicht bekleidet, schien das Wetter es noch gut mit mir zu meinen. Heute regnet es in Strömen, ich habe einen Pullover an und fühle mich noch gerädert von meiner Rückreise aus Kamerun. Das kommende Wochenende werde ich nutzen, um mich noch zu erholen. Nächste Woche werde ich dann anfangen die Projekte fürs nächste Jahr zu sichten. In den letzten zwei Monaten bekam ich einige Projektanträge von unseren Mitbrüdern aus Indien und Afrika zugeschickt, die bearbeitet werden müssen. Nächste Woche Donnerstag beginnt übrigens auch schon der karritative Christkindlmarkt in Friedberg. Wer Zeit hat, sollte sich diesen adventlichen Markt nicht engehen lassen. Beste Grüße, Bert

Schulbau im Fokus

Schulbau im Fokus. Das Dach des Gymnasiums wird errichtet.

Schulbau im Fokus. Das Dach des Gymnasiums wird errichtet.

Es fällt mir heute nicht leicht einen neuen Blogbeitrag zu schreiben. Die Ereignisse in Paris, vom 13. November 2015, lähmen mich noch immer und machen mich sprachlos. Und dennoch, es gibt auch genügend Gründe, den heutigen Tag zu gestalten und hoffnungsvoll zu leben. Mein Aufenthalt in Kamerun neigt sich fast dem Ende zu. Ich habe die Reiseroute, oben im Menü, noch etwas korrigiert, damit nachvollziehbar ist, wo ich in den letzten zwei Wochen gewesen bin. Der Schulbau in Mfoundiassi stand die ganze Zeit in meinem Fokus. Die Gespräche waren produktiv und viele neue Ideen kamen zu Tage. Vielversprechend war für mich das Gespräch mit Herren Christian Ruck (KfW), der die Schirmherrschaft für das Schulbau-Projekt übernimmt, mit Herren Franz-Josef Eger, der den neuen Schulhof plant und mit Herren Hartmut Koschyk (MdB), der in Berlin auf das Projekt aufmerksam machen wird. Im Gespräch habe ich gestern noch einmal betont, dass es aber nicht nur um den neuen Schulhof geht. Wir benötigen auch das neue Wohnhaus für Pallottiner-Lehrer und „Missionare auf Zeit“ (MAZ), die vor Ort leben und arbeiten. Das ist wichtig, wenn man sich das Gesamtprojekt und die Ziele der Schule vor Augen hält. Die Einweihung des neuen Gymnasium ist für den 09. September 2016 geplant, wenn das neue Schuljahr 2016/2017 beginnt. Bis dahin und darüber hinaus gibt es für uns noch viel zu tun und ich bin mir sicher, dass hier eine Schule entsteht, die vielen Menschen Perspektiven gibt. Die Schüler- und Schülerinnen der Grundschule formulierten das in ihrer Ansprache am Freitag so: „Wir Schülerinnen und Schüler, wir wünschen uns einen besonders „grünen“ Schulelhof und eine Schule, in der es Freude macht zu lernen.“

Schulbau-Projekt in Kamerun

Yaoundé, Mfoundiasi, Cameroon, Mai 2014 with Leica-M8 and Elmar-M 24mm/3.8 ASPH

Bildung schafft Perspektiven für Kinder und Jugendliche. Deshalb arbeiten Joseph-Jules Nkodo und ich gerade an einem Schulbau-Projekt in der Hauptstadt Kameruns. Ein Gymnasium mit 21 Schulklassen soll vielen Kindern und Jugendlichen in Yaoundé Bildungschancen ermöglichen. Aus der Idee entstand ein Projekt; jetzt ist auch das Portfolio zum Schulbau-Projekt fertig. Falls Du das Dokument öffnen möchtest, dann brauchst Du unbedingt einen installierten Adobe Reader auf Deiner Festplatte, bevor Du auf den Download-Link klickst. Viel Spaß beim Lesen. Download (Adobe Acrobat Portfolio, 7 MB)

Minlaba

20140721-12-50-27

 

Gute Projekte haben nur dann Erfolg, wenn gemeinsam mitangepackt wird. Aus diesem Grund habe ich seit letzter Woche Donnerstag Besuch aus Deutschland. Daniel Götz ist der Präsident des Verkehrsvereins in Friedberg-Bayern und hat mich tatkräftig bei der Organisation eines Containertransports nach Kamerun unterstützt. Im vergangenen Jahr bekamen wir Pallottiner von den Benediktinerinnen in Tettenweis Holzbearbeitungsmaschinen für unsere Schreinerei-Lehrwerkstatt in Elat-Minkom geschenkt, die wir mit weiteren Maschinen und Werkzeug in Wessiszell gesammelt haben. Die GIZ in Eschborn hat die Finanzierung des Transports von Friedberg nach Douala übernommen und Bruder Laurent hat dann alle Hebel in Bewegung gesetzt, den Container-Transport von Douala nach Elat-Minkom zu organisieren. In der Vorbereitung auf die Reise hat Daniel das Buch von Hermann Skolaster, „Die Pallottiner in Kamerun“, gelesen. Gestern haben wir uns Minlaba angeschaut, eine alte Pallottiner-Missionsstation von 1912. Es ist beeindruckend, was die deutschen Pallottiner in den Jahren 1890 bis 1915 in Kamerun geleistet haben. Die Gebäude stehen zum Teil immer noch. In ein paar Minuten fahren wir mit Moise und Jean-Marcel Richtung Süden nach Ngowayang (Lolodorf), um dort das Grab von Bruder Robert Ulrich zu besuchen. Er war auch Schreiner von Beruf.